Eine persönliche Interpretation
des Gesundheits-Managements ...


Im System der medizinischen Versorgung gerät der
"Kostenfaktor Gesundheit" zunehmend in die Diskussion.
Bei Einsatz von medizinischen Leistungen wird in
steigendem Maße deren Wirtschaftlichkeit abgewogen.
Das birgt Konfliktstoff.

An diesem Punkt betritt der Arzt mit Zusatzqualifikation
"Gesundheits-Management" die Arena. Er ist Mittelsmann
zwischen den Bedürfnissen der Patienten,
den "Anbietern" und Kostenträgern im Gesundheitswesen.
Er ist qualifiziert für ein breites Leistungsspektrum in
Kliniken/Praxen, Unternehmen und staatlichen Einrichtungen.

Damit Behandlungen gleichermaßen medizinischen und
ökonomischen Anforderungen entsprechen, entwickelt er
konzeptionelle Vorgaben, wertet Daten aus und informiert
darüber oder analysiert und plant Organisationsstrukturen.

Diese "Werkzeuge" können allerdings nur über die Integration
aller am Prozeß Beteiligten sinnvoll umgesetzt werden.

Das von den Ärztekammern verliehene Zertifikat
"Gesundheits-Management" können sich Ärzte, Juristen
und Ökonomen erarbeiten. Dieser interdisziplinäre Ansatz
ist für mich eben so spannend wie ein weiteres zentrales Element:
das Informations-Management. Denn um innerhalb der
komplexen Strukturen des Gesundheitswesens den Überblick
zu behalten, benötigt der medizinische Manager vor allem
umfassende Informationen.

Sinnvoll ist daher eine hohe Affinität zu den Neuen Medien.
Glück für mich. Denn jetzt wird meine alte Leidenschaft zu
einem bedeutenden Teil meines Berufes:

Informations-Technologie und das Internet/Intranet.

Gerade das Netz wird in Zukunft eine wesentlichere Bedeutung erhalten,
um Patienten und Fachpersonal qualifiziert und zeitnah zu informieren.


"Der Fortschritt liegt im Austausch des Wissens."

(Albert Einstein)

 

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